Frauenanteil im Management leicht gestiegen

Nur jede fünfte Führungsposition wird laut der Studie „Frauen im Management“ von Frauen besetzt. Der Zuwachs der weiblichen Führungskräfte in sämtlichen Management-Positionen von kleinen und mittleren Unternehmen ist am größten. Er stieg auf einen Anteil von insgesamt 23 %. Betrachtet man Top- und Mittelmanagement getrennt voneinander, ergibt sich nach der Studie folgendes Bild: Im Topmanagement beträgt der Anteil an Frauen 11,2 %. Im mittleren Management hingegen ist die Quote in den letzten 7 Jahren um rund 9 % gestiegen und liegt jetzt bei knapp 30 %. Zudem wuchs der Frauenanteil bei kleinen und mittleren Unternehmen in den vergangenen Jahren stärker als bei großen Unternehmen.
> Studie: www.bisnode.de

Frauen gehen in Führung

Eine Studie im Auftrag des BMWi zeigt auf, dass Frauen unternehmerischen Erfolg ganzheitlicher sehen. Von Frauen geführte Unternehmen wachsen stabiler als Unternehmen unter männlicher Führung.

Die Unterschiede beginnen bereits bei der Unternehmensgründung. Für den Schritt in die Selbstständigkeit spielen für sie Selbstverwirklichung und der Wunsch nach Autonomie die entscheidende Rolle. Erfolg werde als Gesamtbild verstanden, das „den Unternehmenserfolg und das Privatleben gleichermaßen im Blick hat“, berichten die Studienautoren von Rambøll Management Consulting. Männern sind diese Faktoren in der Regel weniger wichtig als Frauen.

Frauen wollen neben der Umsatz- und Gewinnorientierung tendenziell einen stärkeren sozialen Beitrag leisten, so das BMWi. Sie würden vor allem Ziele wie den Erhalt von Stabilität, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Kontrolle über die Unternehmenszukunft in den Mittelpunkt stellen.

Die Studie ergab, dass das defensivere Führungsverhalten von Frauen langfristig erfolgreicher zu sein scheint. Die Studie ergab außerdem, dass von Frauen geführte Unternehmen seltener pleite gehen als männergeführte Betriebe.

Die Anzahl der Frauen, die ein eigenes Unternehmen gründen, steigt. Mittlerweile sind 38 Prozent der Selbstständigen ohne Mitarbeiter weiblichen Geschlechts. Diese Quote sei zwischen 2002 und 2011 um 51 Prozent angestiegen, so das BMWi. Inhaberinnengeführte Unternehmen werden vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Hotellerie und Gastronomie gegründet, heißt es in der Studie weiter.

Quelle:  Auszug aus Artikel im Februar 2013 in den Wirtschaftsnachrichten
http://www.wirtschaftsnachrichten.org/component/content/article/4234-wetter.html

 

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